In diesem Workshop lernen Sie die optischen Grundlagen der Camera obscura kennen, experimentieren selbst und gestalten unter Anleitung des Künstlers einzigartige Bilder. Zwischen wissenschaftlichem Verständnis und künstlerischer Praxis bietet der Workshop eine spielerische und kreative Entdeckungsreise für alle.
Ob Sie neugierig sind, sich für Fotografie begeistern oder einfach eine außergewöhnliche Erfahrung suchen – dieser Workshop eröffnet Ihnen eine neue Perspektive auf Wahrnehmung und Bildentstehung.
Ein besonderer Moment, um zu lernen, zu experimentieren und über die Einfachheit und Poesie dieses historischen Geräts zu staunen.
Sonntag, 1. Februar 2026, von 15:00 bis 17:00 Uhr
(Eintrittspreis der Fondation)
Anmeldung erwünscht
Julian Salinas lebt und arbeitet in Dornach/SO und Münchenstein/BL. Nach einer Ausbildung zum Fotografen und dem Besuch der Kunstgewerbeschule Basel, Abteilung Fotografie, hat er diverse Assistenzen in der Schweiz und im Ausland absolviert. Seit 1995 realisiert Salinas neben ausgewählten kommerziellen Projekten, Foto- und Videoarbeiten für Ausstellungen und Publikationen. Seit 2013 ist er Dozent für Architekturfotografie an der FHNW (Institut für Architektur). Er ist Mitglied der Genossenschaft Haus Oslo Ateliers, Dreispitz Basel. Für sein Wirken im Bereich Kunst und Architektur har Salinas zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Für die Fondation Fernet-Branca hat Salinas eine Installation rund um die historische Technik der Camera Obscura konzipiert. In einer Welt, die von digitalen Bildern und visueller Überfülle geprägt ist, ist dieses Projekt ein bewusstes Zeichen für Entschleunigung und Achtsamkeit. Es schafft einen Raum der Stille und Kontemplation, einen Ort, an dem Wahrnehmung zu einer physischen und sinnlichen Erfahrung wird. In der Fondation wird die Camera Obscura in einen zeitgenössischen Kontext eingebettet: als Brücke zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen kollektiver Erfahrung und individueller Reflexion. Die Ausstellung macht die Verbindung zwischen äußerer Welt und innerer Erfahrung sichtbar und bietet den Betrachtenden die Möglichkeit, die Welt – und sich selbst – aus einer ungewohnten und veränderten Perspektive zu betrachten. Ergänzt wird die experimentelle Installation durch weitere Werke des Künstlers, die sich mit den inhärenten Prozessen der Sichtbarmachung und Zerlegung in fotografischem Material auseinandersetzen.