Aktuelle Ausstellung
Tempesta
«Tempesta» versammelt Arbeiten von sieben internationalen Künstler:innen an der Schnittstelle von Skulptur und Installation. Die grosse Sommerausstellung vereint unterschiedliche künstlerische Positionen, die den Raum jeweils auf eigene Weise besetzen. Die Werke greifen entschieden ein, als präzise Setzungen oder ortsspezifische Situationen, und werden punktuell durch Videoarbeiten und Objekte ergänzt.
Für die industriegeschichtlich geprägten, minimalistischen Räume der Fondation Fernet-Branca konzipiert, zeigt die Ausstellung neue Produktionen sowie Arbeiten, die eigens an die Architektur des Ortes angepasst wurden.
Mit Werken von Julius von Bismarck, Josh Kline, Jos Näpflin, Tenant of Culture, Vittorio Santoro, Andreas Waldmeier und Annie Wan Lai-kuen entstehen dichte Räume, in denen sich Wahrnehmung verschiebt und schärft. Sie irritieren gewohnte Lesarten und eröffnen neue Perspektiven.
Vor dem Hintergrund zunehmend fragmentierter medialer Wirklichkeiten und gesellschaftlicher Polarisierung stellt «Tempesta» weniger Antworten bereit, als dass sie eine Form der Aufmerksamkeit einfordert: genau hinzusehen, Positionen zu prüfen, auch die eigenen, und Widersprüche auszuhalten.
Demnächst
Aurora Király. Parcours de regards
Mit Aurora Király. Parcours de regards zeigt die Fondation Fernet-Branca die erste institutionelle Einzelausstellung von Aurora Király (1970) in Frankreich. Die in Bukarest lebende Künstlerin erkundet seit mehr als 30 Jahren das Verhältnis von Bild, Erinnerung und der gesellschaftlichen Konstruktion des Sehens. Als wichtige Stimme der zeitgenössischen Kunst des östlichen Europa, macht sie jene Geschichten sichtbar, die lange unerzählt blieben. Ein besonderes Augenmerk gilt der Frage nach codierter weiblicher Arbeit und dadurch verkörperten Erfahrungen.
Eigens für die Räumlichkeiten der ehemaligen Fernet-Branca-Destillerie konzipiert, entfaltet sich die Ausstellung als ein Parcours durch die Ebenen der Industrie, der häuslichen Architekturen und der gesellschaftlichen Strukturen. Sie ist eine Suche nach den Spuren, die diese Sphären dem weiblichen Körper einschreiben.
Vergangene Ausstellungen
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