Fatou Diome, Mitglied der Königlichen Akademie für französische Sprache und Literatur Belgiens, ist der Ehrengast zum Saisonauftakt. Getragen von einer Sprache der Feier, spiegelt Aucune nuit ne sera noire, das neueste Werk von Fatou Diome, unsere Zeit und ihre Zerbrechlichkeiten wider.
Zwischen persönlicher Erfahrung, sozialer Realität und Handlungskraft verfolgt die literarische Welt der Schriftstellerin einen kämpferischen und poetischen Weg, der besonders mit der Ausstellung Tempesta korrespondiert – in der Stimmen, Zugehörigkeiten und Wandlungen mit dem Text in Dialog treten, den Fatou Diome an ihre Vorfahren richtet.
Erleben Sie, wie die Schriftstellerin unverblümt beobachtet, was Stürme mit Körpern und Bewusstsein anrichten können – in ihren von Humanismus geprägten Erzählungen.
Über Aucune nuit ne sera noire, erschienen bei Albin Michel:
In ihrem Werk Aucune nuit ne sera noire erweist Fatou Diome ihrem mütterlichen Großvater, einem Fischer von der Insel Niodior im Senegal, eine eindrucksvolle Hommage. Diese intime Erzählung ist eine Hommage der Autorin an ihre Großeltern, die sie mit Zärtlichkeit und Bescheidenheit aufwachsen ließen.
Donnerstag, 3. September
Programm:
18:00–18:45 Uhr: Empfang und Besichtigung der Ausstellung Tempesta in der Fondation Fernet-Branca,
19:00–20:30 Uhr: Gespräch / Diskussion im Forum Jean-Marie Zoellé, moderiert von Daniel Kurjaković
Preis: 6 € bis 8 € (im Preis ist das Eintrittsticket für die Ausstellung enthalten)
Im Anschluss finden am 9. und 16. September zwei Schreibworkshops statt.