Freitag, 28. August, 16:00 Uhr:
Führung mit der Künstlerischen Leiterin der Fondation, Olga Osadtschy
Samstag, 29. August, 14:00 Uhr:
Führung und kreativer Tempesta-Workshop
Sonntag, 30. August:
Performance Day x Kunsttage Basel extends the multisensory and sculptural language of the current group exhibition TEMPESTA (May 24 – September 20, 2026) by expanding it into temporal and performative forms that engage with the corporeality and physical presence in space—both latent and manifest—embedded in the works on display.
- 15:30 Uhr: lisa laurent „the wizard is not real“
Im Rahmen dessen präsentiert die Fondation Fernet-Branca am Sonntag, den 30. August 2026, „the wizard is not real“ der Performerin und Choreografin lisa laurent, eigens für die Räume der Fondation adaptiert. „the wizard is not real“ ist eine ebenso poetische wie groteske Performance – ein Versuch, Traurigkeit zu durchqueren, ohne sie festzuschreiben; Melancholie eine Form zu geben, ohne sich ihr zu unterwerfen; einen Zustand der Desorientierung mit Klarheit zu bewohnen und ihn als lebendige, instabile Materie zu begreifen.
Im Zentrum steht das Weinen, nicht als realistische Emotion, sondern als klangliche, körperliche und expressive Materie. Die Performance entfaltet sich wie eine missglückte Symphonie aus gedämpften Schreien, Seufzern und Stille, in der Emotion zu Klang, Geste und Rhythmus wird.
Die Beziehung zum Publikum ist direkt. Es geht nicht darum zu erklären, sondern einen Raum zu öffnen, in dem sichtbar wird, was tastend geschieht: Versuche, Zögern, Brüche. Es ist der bewusst unvollständige Versuch, Leere zu zähmen und Unbehagen wie Übermaß in Berührungspunkte mit den Zuschauer:innen zu verwandeln.
Im vergangenen Jahr erhielt lisa laurent für „the wizard is not real“ den Schweizer Performancepreis 2025.
Die Performance basiert nicht auf Sprache.
Mitwirkende: lisa laurent (Choreografin), Pauline Coquart (Künstlerin und Autorin), Wiebke Wiesner (Co-Kuratorin Performance Day x Kunsttage Basel)
- 19:00 Uhr: Premiere „Oiseau de Nuit“
Am Abend feiert „Oiseau de Nuit“ Premiere, eine Originalproduktion, die Tanz und elektronische Musik verbindet und vom Verein bass couture (Mulhouse) getragen wird.
„Oiseau de Nuit“ ist ein multidisziplinäres Werk, entstanden aus einem Musikstück, das den Rhythmus und die Vielschichtigkeit elektronischer Musik mit der Wärme und Kraft akustischer Musik vereint. Im Laufe seiner Entwicklung kamen eine Sängerin und vier Tänzer:innen hinzu.
Das Projekt lädt gleichermaßen zum Teilen wie zur Introspektion ein, zum Schönen wie zur Unterhaltung, zum Abstrakten wie zum Konkreten, zum Tanz wie zur Kontemplation. „Oiseau de Nuit“ ist ein Zeugnis dessen, was sich bei nächtlichen Feiern beobachten lässt: entstehende, flüchtige und vergehende Lieben, menschliche Verhaltensweisen und all das, wozu wir fähig sind – und wonach wir verlangen –, um einen Ausweg zu finden.
Mitwirkende: Théo Toussaint (Komponist elektronische Musik), Hugo Coulanges (Komponist akustische Musik), Luc Pachot (Komponist akustische Musik), Pauline Cutuli (Sängerin und Texterin), Erwan Jeammot (Choreograf), Pedro Perez (Gründer und Programmleiter von BC sowie Projektleiter „Oiseau de Nuit“), Detlef Schulmann (Gründer und Vizepräsident von BC sowie Projektkoordinator „Oiseau de Nuit“), Mariia Vashchenko-Horska (Projektmanagerin „Oiseau de Nuit“)